FAQ Umfrage

Aktuell können Sie hier bis zum 15. März an der aktuellen Umfrage "Gelber Sack oder Gelbe Säcke?" teilnehmen. Auf der folgenden Seite haben wir die häufigsten Fragen für Sie beantwortet.
Bei der aktuellen Meinungsabfrage geht es tatsächlich nur um ein Stimmungsbild der Bürgerschaft. Wie die Fragestellungen letztlich durch den Kreistag entschieden werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar. Erst danach folgen die Verhandlungen mit den  Dualen Systembetreibern, deren Ergebnis ebenfalls abzuwarten ist.
In eine Gelbe Tonne dürfen ebenso wie in den Gelben Sack nur Verpackungsabfälle aus Kunststoff und Metall. In eine Wertstofftonne hingegen dürfen auch die sogenannten stoffgleichen Nichtverpackungen, z.B. die Metallpfanne und das Nudelsieb aus Kunststoff.
Nein. Die Gelbe Tonne verursacht keine zusätzlichen Kosten. Denn sie muss, ebenso wie die Gelben Säcke, durch ein zentrales Rücknahmesystem organisiert und über eine Lizenzgebühr finanziert werden. Die Kosten für die Rücknahme und Verwertung von gebrauchten Verpackungen sind anteilig in den Verkaufspreisen der einzelnen Produkte enthalten.
Bei der Einführung von Gelben Tonnen nur für Verpackungsabfälle, gibt es für uns als Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises keine zusätzlichen Kosten, die wir über die Abfallgebühren finanzieren müssten. Die Rücknahme und Verwertung von gebrauchten Verpackungen wird durch ein zentrales Rücknahmesystem organisiert und über eine Lizenzgebühr finanziert. In eine Wertstofftonne hingegen dürfen auch die sogenannten stoffgleichen Nichtverpackungen (z.B. Metallpfanne, Nudelsieb aus Kunststoff). Da diese Nicht-Verpackungsabfälle keine im Kaufpreis enthaltene Lizenzgebühr enthalten, sind auch keine Beiträge für die Rücknahme und Verwertung dieser Abfälle geleistet. Für diese Nicht-Verpackungen müsste die Abfallwirtschaft die Wertstofftonne mitfinanzieren, was wiederum zu höheren Gebühren führen würde.
Leider hat die Abfallwirtschaft darauf kaum Einfluss. Zur Sammlung und Verwertung von Verkaufsverpackungen sind gesetzlich die Produzenten von Verpackungen und den darin verpackten Waren verpflichtet. Die haushaltsnahe Sammlung und Rücknahme der gebrauchten Verpackungen organisieren nicht die Produzenten selbst, sondern beauftragte Firmen, die sogenannten Systembetreiber. Der grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH (DSD) ist zum Beispiel ein solches, von Privatfirmen organisiertes Sammelsystem. Das System muss zur Rücknahme der Verpackungen lediglich „geeignet“ sein und da es sich um sehr leichte Abfälle handelt, reicht nach Ansicht der Systembetreiber diese Qualität aus. Außerdem wird befürchtet, dass reißfestere Säcke zu oft für andere Zwecke missbraucht würden, was tatsächlich gelegentlich zu beobachten ist.

Sollte sich der Kreistag letztlich für eine Beibehaltung der Säcke entscheiden, wird man sicherlich stabilere Säcke fordern. Ob eine solche Forderung erfolgreich sein würde, ist aber zum jetzigen Zeitpunkt aus den genannten Gründen unklar.
Bei der aktuellen Meinungsabfrage geht es tatsächlich nur um ein Stimmungsbild der Bürgerschaft.  Wie die Fragestellungen letztlich durch den Kreistag entschieden werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar. Erst danach folgen die Verhandlungen mit den  Dualen Systembetreibern, deren Ergebnis ebenfalls abzuwarten ist.
Das kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Sollte die Meinungsabfrage jedoch ein geteiltes Stimmungsbild ergeben, wird die Option der Wahl für den Bürger zwischen Sack oder Tonne auf jeden Fall weiter verfolgt.
Nein. Zum einen ist die Abfallwirtschaft als kommunaler Entsorger nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet. Zum anderen würde die Einführung der Gelben Tonnen keine zusätzlichen Kosten verursachen. Die Einführung einer Wertstofftonne hingegen würde weitere Kosten verursachen und zu einer Erhöhung der Abfallgebühren führen.
Ja. Da in einer Gelben Tonne die Verpackungsabfälle stärker zusammengepresst werden können, würde in eine 120-Liter Tonne das Volumen von bis zu vier Gelben Säcken passen. In eine 240-Liter Tonne danach sogar bis zu acht Sackinhalte. Darum wäre ein monatlicher Rhythmus machbar.
Auch diese Frage kann jetzt noch nicht beantwortet werden. Es ist aber durchaus möglich, dass verschiedene Größen zur Auswahl stehen würden.
Ja. Da in einer Gelben Tonne die Verpackungsabfälle stärker zusammengepresst werden können, würde in eine 120-Liter Tonne das Volumen von bis zu vier Gelben Säcken passen. In eine 240-Liter Tonne danach sogar bis zu acht Sackinhalte.
Nein. Der Gelbe Sack und die Gelbe Tonne sind zwei unterschiedliche, voneinander getrennte Sammelsysteme für gebrauchte Verpackungsabfälle. In die Gelbe Tonne werden die Verpackungsabfälle lose eingeworfen.