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Geht´s noch? Mach kein Mist!

Wir sagen "Nein" zum Wilden Müll!

Couch im Wald? Kühlschrank am Straßenrand? Restmüll neben dem Altkleidercontainer? Das darf nicht sein!
Die Städte und Gemeinden Rheinfelden (Baden), Grenzach-Wyhlen, Weil am Rhein, Lörrach und Schopfheim stellen sich gemeinsam mit der Abfallwirtschaft Landkreis Lörrach in einer gemeinsamen Kampagne gegen die zunehmende illegale Müllentsorgung im Landkreis Lörrach.

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Illegal entsorgte Abfälle schädigen die Umwelt und verursachen zusätzliche Kosten. Ziel der Kampagne ist es aufzuklären und für das Fehlverhalten zu sensibilisieren.



Fakten-Check

Kommunen geben jährlich mehr als eine Viertelmillion für die Beseitigung des Mülls im öffentlichen Raum aus. Jahr für Jahr werden es mehr Tonnen (2024: 400 – 500 t – je nach Größe der Stadt). Geld, das die Städte lieber in Kinderbetreuung und Bildung oder andere Bereiche investieren würden. Und Geld, das aus Steuermitteln kommt.
Egal ob Pappbecher, Pizzakarton, Altkleider oder Autoreifen. Das Abladen von Müll an einem Ort, wo er nicht hingehört, ist verboten. Und ja, dazu zählt auch das Abstellen von Müll neben vollen Müllgefäßen oder vollen Containern! Die Bußgelder reichen von zehn bis 25 Euro für einen weggeworfenen Pappbecher und gehen bis zu 300 Euro für einen illegal entsorgten Kühlschrank. Sind Umwelt, Tiere und Pflanzen gefährdet, dann drohen hohe Geld- und Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren.

30 Brände pro Tag entstehen durchschnittlich in Deutschland durch falsch entsorgte Akkus und Batterien! Das passiert beim Transport von Abfällen und in Sortieranlagen, aber auch in Wohnungen oder in Hosentaschen, wenn Smartphones oder E-Zigaretten explodieren. Daher gehören Batterien und Akkus weder in den Restabfall, noch in den Gelben Sack, zum Sperrmüll oder zum Metallschrott. Altbatterien und Altakkus müssen sachgerecht in den Sammelboxen im Handel oder bei kommunalen Sammelstellen entsorgt werden.

Altglas ist ein wertvoller Rohstoff mit beeindruckenden Recycling-Vorteilen! Der Einsatz von Altglas in der Produktion neuer Glasprodukte reduziert den Primärrohstoffbedarf erheblich und spart Energie. Zudem wird durch das Recycling die Deponierung von Altglas überflüssig. Um die Effizienz zu maximieren, ist die sortenreine Sammlung von Glasfarben entscheidend. Daher werden die Inhalte der Glascontainer beim Leeren in separate Kammern des Müllfahrzeugs gekippt, um die Qualität des recycelten Materials zu gewährleisten.
Jährlich landen weltweit schätzungsweise 4,5 Billionen Kippen auf dem Boden an Stränden und Flüssen. Ein einziger Zigarettenstummel enthält bis zu 4.000 schädliche Stoffe und kann zwischen 40 und 60 Liter sauberes Grundwasser verunreinigen! Deshalb müssen Zigaretten unbedingt über den Restmüll entsorgt werden. Übrigens: Das Wegwerfen von Zigaretten stellt eine Ordnungswidrigkeit nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz dar und wird mit einer Geldbuße von 75 bis 100 Euro geahndet.
Wer seinen Müll im Wald entsorgt, handelt dabei nicht nur rechtswidrig, sondern auch verantwortungslos: Der Unrat gefährdet das Ökosystem und stellt damit für Tiere und Menschen eine Bedrohung dar. Es dauert bis zu 450 Jahre, bis sich eine PET-Flasche im Wald vollständig abgebaut hat! Auch private Gartenabfälle sind ein Problem, denn Samen gebietsfremder Pflanzenarbeiten können heimische Pflanzen verdrängen. Nicht nur das: Wer Abfälle im Wald entsorgt, verstößt gegen geltende Gesetze, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld rechnen.
Kaffeebecher, Papiertüten, Pizzakartons: Bloß einmal genutzt landen sie danach bestenfalls im Mülleimer, viel zu häufig aber auch in der freien Natur. Mehr als 200 Kilogramm Verpackungsmüll fallen in Deutschland durchschnittlich pro Person an. Tendenz steigend! Achtlos entsorgte Einwegverpackungen führen zur Verschmutzung von Land und Meeren. Deshalb ist die Reduzierung, aber auch das Recycling dieser Materialien von großer Bedeutung.
Es ist alarmierend, wie viel Müll in unseren Flüssen landet. Ob E-Roller, Einkaufswägen, Plastikverpackungen, Glas oder Metall: Der Rhein ist stark belastet. Laut einer Studie des Umweltverbandes NABU gelangen täglich etwa eine Tonne Müll in den Rhein. Das sind jährlich rund 365 Tonnen Müll. Die Folgen sind von der ästhetischen Beeinträchtigung abgesehen: Verschmutzung der Wasserqualität, Gefährdung der Tierwelt oder auch Gesundheitsrisiken für Menschen.
Der Gelbe Sack dient der Sammlung und Verwertung von Verpackungsabfällen, wie Plastikflaschen, Joghurtbecher, Plastiktüten, Konservendosen, Alu-Verpackungen oder Tetrapaks. Im Landkreis Lörrach werden jährlich so 12.000 Tonnen gesammelt und entsorgt. Doch leider landet immer mehr Müll im Gelben Sack, der da nicht hineingehört: Essensreste, Windeln, Papier und Pappe, Glas oder Zigarettenkippen.

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  • Wie entsorge ich meinen Abfall richtig?

  • Unser Abfall-ABC hilft weiter.
Bahnhofstraße_Rheinfelden_Baden©Stadt_RHF
Weil_am_Rhein©Stadtverwaltung_Griese
Fecampring in Rheinfelden/Baden ©Stadt Rheinfelden
Weil_am_Rhein©Stadtverwaltung_Betriebshof
Waldgrundstueck Außenbereich ©Eigenbetrieb Abfallwirtschaft
Fecampring_Rheinfelden_Baden©Stadt_RHF
Weil_am_Rhein©Stadtverwaltung_Betriebshof
Weil_am_Rhein©Stadtverwaltung_Betriebshof
Waldgrundstueck Außenbereich ©Eigenbetrieb Abfallwirtschaft
Schusterstraße in Rheinfelden/Baden ©Stadt Rheinfelden
Weil am Rhein ©Stadtverwaltung Betriebshof